Kurzchronik

In den Jahren um 1925 wohnten im Bereich der Stadt Malchin und Umgebung Christen des neuapostolischen Glaubensbekenntnisses. Die priesterliche Bedienung erfolgte zunächst durch die Ämter der bereits bestehenden Gemeinde Teterow. Durch Zuzug einiger Geschwister und Zugänge von gläubigen Seelen durch die heilige Versiegelung war die kleine Schar auf ca. 20 Seelen im Jahr 1934 angewachsen. Die Gottesdienste fanden zunächst in einem Raum der Familie Gütschow in der Mühlenstraße statt. 

Eine wesentliche Aufwärtsentwicklung war in den Folgejahren nicht festzustellen. Durch Kriegseinwirkungen wurde dann auch das Haus der Familie Gütschow zerstört. Infolge dessen mussten die Geschwister dann die Gottesdienste in Teterow besuchen. Durch Verhandlungen wurde erreicht, dass fortan ein Klassenzimmer der Schule in Remplin als Versammlungsraum genutzt werden konnte. 1946 stellen dann die damaligen Behörden ein Klassenzimmer in der Oberschule Malchin zur Durchführung der Gottesdienste zur Verfügung. In dieser Zeit haben, im Besonderen der Bezirksälteste Wulf, Bezirksälteste Kairies, Evangelist Dreier, Hirte Kortum und der Priester Chudaska den Geschwistern seelsorgerisch gedient.

Am 01.01.1947 erhielt die Gemeinde Malchin ihre Selbstständigkeit und als ersten Vorsteher den Priester Chudaska. Ein weiteres Wachstum war zu verzeichnen. Im Jahre 1950 erfolgte dann der Umzug in den ausgebauten Dachraum in der Tischlerei Breme in der Parkstraße 1.

Am 04.10.1997 wurde die neue Kirche in der Scheunenstraße eingeweiht. 
Verschiedene Vorsteher dienten in den letzten Jahren der Gemeinde. Zur Zeit ist es Bezirksevangelist Quandt.