Apostel Böttcher in der Gemeinde Malchin

Zwei Wochen vor dem Besuch des Stammapostels Schneider in Güstrow, besuchte Apostel Böttcher die Gemeinde Malchin am 22.11.2015. Dies war der letzte Besuch des Apostels in seiner aktiven Amtszeit, wodurch der Gottesdienst ein besonderes Gepräge erhielt. Zum Gottesdienst waren die Vorsteher der einzelnen Gemeinden des Kirchenbezirkes Güstrow geladen.

Als Grundlage für den Gottesdienst diente ein Bibelwort aus 1.Petrus 1, Vers 13: „Darum umgürtet die Lenden eures Gemüts, seid nüchtern und setzt eure Hoffnung ganz auf die Gnade, die euch angeboten wird in der Offenbarung Jesu Christi.“. Der Apostel forderte die Gottesdienstbesucher auf, sich auf die Wiederkunft Christi vorzubereiten. Dazu machte er aufmerksam, dass es notwendig ist, sich auf die wichtigen Dinge zu konzentrieren. Irdische Belange sollten mehr und mehr in den Hintergrund treten und „ausrüsten“ mögen wir uns mit göttlichen Gaben. „Der Glaube ist eine feste Zuversicht“, so der Apostel und wies darauf hin, dass uns dieser dabei eine Hilfe ist und bleibt.
Das Dienen des Apostels ergänzten die Bezirksältesten Szymanzig und Kundrus, Bezirksevangelist Quandt, sowie die Hirten Fleckenstein (Gemeinde Waren) und Fritzsche.

Vor der Feier des Heiligen Abendmahls konnte der Apostel die Gabe des Heiligen Geistes und den Segen dazu einem Baby und einem neuen Mitglied der Gemeinde spenden. Im weiteren Verlaufe des Gottesdienstes versetzte er einen Diakon der Gemeinde in den Ruhestand. Der Vorsteher bedankte sich, ebenso wie der Apostel, für den Einsatz in der Gemeinde und überreichte ein Blumenstrauß.
Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst durch den Gemeindechor und dem MV-Orchester, welches sich an diesem Wochenende in Malchin zu einem Probenwochenende traf.

Im Anschluss des Gottesdienstes blieben der Apostel, die Bezirksämter und die Vorsteher mit ihren Ehefrauen bei einem Imbiss zusammen. In dieser Runde bedankten sie sich nochmals persönlich beim Apostel, der nun 23 Jahre in diesem Amt tätig war, für das Engagement und den Einsatz den er stets zeigte. Als Dankeschön für diese Zeit überreichten Sie ein Bild, was als Motiv Gebäude seiner Heimatstadt Teterow zeigt.